Herzhafte Blätterteigrolle

Da ich nicht so der Süße bin, fülle ich Blätterteig lieber herzhaft mit dem was so rumliegt. BBQ Soße und ein wenig Tzatziki haben ihr übriges zum Geschmack beigetragen. Auch hier, und wenn ein wenig abgekühlt, lässt es sich am besten aus der Hand essen.

Zutaten

Veganen Blätterteig

gerösteten Paprika, Glas

1 rote Zwiebel, in Ringen

2 Peperoni, längs halbiert

2 Tomaten, in Scheiben

italienische Kräuter, frisch oder TK

Salz, Pfeffer

Soße nach BBQ Art, selbstgemacht oder gekauft

Tzatziki vegan, selbstgemacht oder ähnlich gekauft

Optional: Sriracha Chilisauce

 

Zubereitung

Je nach gewollter Größe den Blätterteig ausbreiten. Mittig mit BBQ bestreichen. ¾ der Kräuter darüber streuen. Mit Paprika, Zwiebel, Tomaten und Peperoni belegen. Reihenfolge ist egal. Tzatziki mit den restlichen Kräutern mischen und darüberstreichen. Mit wenig Salz und Pfeffer bestreuen. Die Seiten des Blätterteigs hochschlagen und die verbleibende Öffnung noch mit einem Stück Blätterteig verschließen. Zur Zierde noch ein paar Streifen darüberlegen. Für Gäste evtl. ein paar Blümchen ausstechen und darauflegen. Schmeckt nicht besser, sieht nur besser aus.

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und die Blätterteigrolle für 10 Min. backen. Noch ein paar Kräuter und wer mag ein paar Spritzer Sriracha Chilisauce darüber geben. 15 – 20 Min. weiter backen, je nach gewünschtem Bräunungsgrad. Aufschneiden und kleckerfrei aus der Hand essen. Vorsicht, direkt aus dem Backofen sehr heiß.

Dillsalzmix

einfach nur einfach. Die Arbeit hat nur der Backofen und Mixer. Lasst die Fertigtütchen im Regal. Selber machen und mit den Aromen experimentieren ist angesagt. Entweder für Salatdressings oder direkt als Streuwürze verwenden. Pur auf Tomaten- oder Gurkenbrot gestreut, lecker.

Zutaten

200 g grobes Meersalz

1 Bund frischen Dill, grob gehackt

½ Bund frische glatte Petersilie, grob gehackt

1 Schalotte, fein gewürfelt

1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt

1 EL getrocknetes Suppengrün

 

Zubereitung

Den Backofen auf 140 Grad vorheizen. Alle Zutaten gut vermengen. In eine große, flache Auflaufform geben und dünn auf dem Boden verteilen. Evtl. auch auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen.

Zum Trocknen für 60 – 90 Min. in den Backofen stellen. Dabei ab und zu durchrühren. Irgendwann ist der Trocknungsgrad erreicht. Am besten mal was von den Kräutern zwischen den Fingern reiben. Wenn diese zerbröseln seid ihr auf dem richtigen Weg.

Aus dem Backofen nehmen und komplett erkalten lassen. Dauert eine Weile, weil das Salz sich extrem aufheizt. Wie auch immer fein mahlen und schon fertig.

Lauwarmer Kichererbsen Salat

Heute mit kurz gebratenem Seitansteak wo auch gleich Zwiebeln und Peperoni mitgebraten wurden. Der Salat muss nicht lauwarm gegessen werden. Passt auch kalt zum Grillabend. Dann aber evtl. noch mit Cherrytomaten, Gurke usw. pimpen. Nach oben alles offen.

Zutaten

1 Dosen Kichererbsen, abgespült

grüne Bohnen, in feine Streifen

1 Möhre, in Streifen

2 EL Sesamsamen

3 EL Olivenöl

2 EL Gemüsebrühe

Saft von 1 Zitrone

1 TL Agavendicksaft

2 TL Zucker

1 Knoblauchzehe, mit Salz zerdrückt

1 TL Kreuzkümmel

Pul Biber Paprikaflocken

Salz, Pfeffer

Optional: Gewürze nach Wahl, gehackte Petersilie, Schnittlauch

 

Zubereitung

In einer tiefen Pfanne etwas Öl erhitzen und die Sesamsamen kurz anrösten. Kichererbsen, Bohnen und Möhre zugeben. Unter vorsichtigem Rühren nicht zu stark anbraten. Alles sollte noch gut biss behalten. Herdplatte ausschalten.

Öl, Brühe, Zitronensaft, Knoblauch, Zucker, Agavendicksaft, Kräuter und Gewürze in einer passenden Schüssel gut verrühren. Mit in die Pfanne geben und alles gut vermischen.

Entweder einfach nur pur oder mit was auch immer servieren.

Jackfruit aus dem Backofen ohne Gluten

auch hier mal das Gluten für meine Frau weggelassen und durch Maniokmehl ersetzt. Von der Konsistenz ein wenig anders als der Vorgänger. Alles ein wenig „klebriger“, daher schwerer zu Händeln. Schmeckt zwar auch pur aus dem Backofen, aber in Scheiben angebraten nicht zu toppen.

Zutaten

1 Dose grüne Jackfruit

100 ml Barbecue Sauce, nach Wahl

60 ml Wasser

2 EL Sojasoße

1 TL Paprikapaste

170 g Maniokmehl

3 EL Hefeflocken

1 paar Spritzer Flüssigrauch, nicht zu viel

1 Zwiebelgranulat, sehr fein gewürfelt

1 TL Knoblauchpulver

2 EL getrocknete Kräuter

Öl, Salz, Pfeffer, Pul Biber Paprikaflocke

ca. 150 ml Wasser

150 ml Barbecue Sauce, nach Wahl (evtl. mehr)

 

Zubereitung

Die Jackfruit gut abspülen und trocknen. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze in wenig Öl kurz anbraten. 100 ml Barbecue Sauce und 60 ml Wasser zugeben. Auf niedriger Hitze unter Rühren kurz aufkochen lassen. Deckel drauf etwa 10 Min. köcheln. Dabei ab und zu mit der Gabel die Jackfruit faserig auseinanderziehen. Den Deckel entfernen und die Flüssigkeit verdampfen lassen. Paprikapaste, Sojasoße und Flüssigrauch unterrühren. Vollständig abkühlen lassen.

Das Maniokmehl und alle trockenen Zutaten/Gewürzen in eine große Schüssel geben und gut verrühren. Ca. 150 ml Wasser, die abgekühlte Jackfruit zugeben und gut mit den Händen durchkneten. Alle Zutaten sollten gleichmäßig miteinander vermischt sein. Die Konsistenz sollte leicht feucht erscheinen, evtl. noch etwas Wasser zugeben.

In eine geeignete Auflaufform streichen. Sollte diese komplett ausfüllen und eine Höhe von 1,5 bis 2 cm haben. Zugedeckt 60 Min. ziehen lassen. In der Zeit den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Jackfruit für 30 Min. backen. Aus dem Ofen nehmen. Mit einem Messer vom Rand der Auflaufform lösen. In der Form in drei Stücke schneiden. Die Oberseite gut mit Barbecue Sauce bestreichen. Die Stücke vorsichtig umdrehen und die Unterseite bestreichen. Für 20 bis 25 Min. noch einmal in den Backofen geben. Etwas auskühlen lassen und in Streifen geschnitten mit was auch immer servieren. Passt auch super kurz angebraten zwischen ein Brötchen.

Auberginen Speck

Der Bräunungsgrad bleibt euch überlassen. Je brauner je härter. Wer damit etwas einrollen will sollte die Backzeit verkürzen. Lässt sich sonst nämlich nicht aufrollen und bricht.

Zutaten

1 Aubergine

2 EL Olivenöl

Rauchsalz, Rauchpaprika

Öl, Salz, Pfeffer

Optional: Harissa, Chakalaka Gewürzmischung oder Gewürze nach Wahl

 

Zubereitung

Die Aubergine schälen und mit dem Gemüsehobel in Scheiben schneiden. Harissa, Chakalaka, Salz, Pfeffer, Rauchsalz und Rauchpaprika gut vermischen. Bei den Rauchgewürzen ein wenig aufpassen, ganz nach eigenem Geschmack. Ich habe es lieber ein wenig rauchiger. Die Auberginen Scheiben von beiden Seiten damit bestreuen. Etwas Olivenöl in eine passende Auflaufform geben und die Scheiben hineinlegen. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 – 30 Min. bei 180 Grad je nach gewünschtem Bräunungsgrad backen. Dabei zur Hälfte der Zeit einmal wenden.

Knoblauchaufstrich

Vampire sind hier außen vor. Wer mal so was richtig „Perverses“ probieren will, hier ist die Gelegenheit. Ich hoffe ich bekomme keinen Besuch mehr, und werde morgen nicht angesprochen. Was soll‘s, Knoblauchgeruch gehört heutzutage ja zum guten Ton.

Zutaten

3 große Knoblauchknollen

Olivenöl

150 ml Wasser

Agavendicksaft

Salz, weißer Pfeffer

Optional: Harissa, Rotes Jalapeno Chili Pulver, Kirsch Pfefferoni aus dem Glas

 

Zubereitung

Von der Spitze der Knoblauchknollen etwa ¼ mit einem scharfen Messer abschneiden. Auf den Dampfeinsatz eines Schnellkochtopfs oder Instant Pot legen. In den Topf stellen und mit Wasser auffüllen. Die Knollen sollten das Wasser nicht berühren. Den Topf/Pot verschließen und unter hohem Druck ca. 6 – 8 Min. garen. Den Topf/Pot nach Vorschrift öffnen.

Die Knollen vorsichtig herausholen und in eine Auflaufform legen. Mit etwas Olivenöl und Agavendicksaft beträufeln. Sollte alles gut in die Zwischenräume laufen. Wenig salzen und pfeffern.

In den vorgeheizten Backofen geben und bei 180 Grad ca. 5 Min. grillen.  Die Oberfläche sollte leicht karamellisieren. Herausnehmen und abkühlen lassen. Die Zehen vorsichtig heraus pulen und mit einer Gabel zerdrücken. Sollte ganz leicht gehen da sehr zart. Evtl. nach Geschmack nachwürzen und in saubere kleine Gläser füllen. Jeweils eine angepickte Kirsch Pfefferoni oben auflegen und gut verschließen. Als Brotaufstrich oder zum Würzen verwenden.

Schupfnudeln

Auf die Schnelle ein Pilz, Seitan, Paprikageschnetzeltes dazu. Schmeckten mir besser als die Gnocchi. Merken, den Teig beim nächsten Mal etwas würziger herstellen.

Zutaten

1000 g Pellkartoffeln mehlig kochend, gepellt

100 g Mehl

100 g Kichererbsenmehl

2 EL Olivenöl

Muskat, frisch gerieben

1 TL Salz

Öl

 

Zubereitung

Die noch warmen Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken. Beide Mehlsorten, Salz, Muskat und Olivenöl hinzufügen. Mit bemehlten Händen gut durchkneten. Es sollte ein einigermaßen geschmeidiger Teig entstehen. Ein wenig nach Gefühl gehen. Wenn der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl zugeben.

Den Teig zu einer dicken Rolle formen und in Stücke schneiden. Die Stücke kurz rollen und nach Schupfnudelart formen. An der gleichmäßigen Form muss ich aber noch arbeiten.

Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Die Schupfnudeln vorsichtig mit einem Schaumlöffel in das kochende Wasser geben. Wenn sie wieder an der Oberfläche schwimmen weitere 2 Min. köcheln und mit einer Schaumkelle entnehmen. Etwas erkalten lassen.

Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schupfnudeln von allen Seiten anbraten bis sich außen eine leicht braune Kruste bildet. Heißt, außen kross und innen weich.

Kleine gefüllte Teigtasche

Ob süß, pikant oder gemischt gefüllt, dem Teig ist es egal. Schmeckt auf alle Fälle mit jeder Art von Füllung. Für mich momentan am liebsten mit Soyananda Frischkäse Tomate. Dazu gebraten Paprika mit Frühlingszwiebel.

Zutaten

260 g Dinkelmehl

1 Becher Sojajoghurt, ungesüßt

2 TL Kartoffelmehl

2 EL Mehl

1/2 TL Salz

Wasser

Soyananda Frischkäse Kräuter-Knoblauch

Optional: Füllung nach eigener Wahl, ob süß oder pikant

 

Zubereitung

Alle Zutaten bis auf den Käse gut miteinander verrühren. Am besten mit den Händen. Ich gebe erst einmal den Joghurt Becher voll Wasser dazu. Zugeben kann man dann immer noch. Passt aber meistens. Solange weiter kneten bis der Teig nicht mehr an den Händen kleben bleibt. Zugedeckt 30 Min. ruhen lassen. In Stücke schneiden und sehr dünn ausrollen.

Ich mach das immer bis Stufe 4 in der Nudelmaschine. Wie ihr die Füllung jetzt in den Teig bekommt bleibt euch überlassen. Ich nehme entweder einen Maultaschenformer oder Ravioliausstecher. Nochmal 15 Min. ruhen lassen. In reichlich kochendem Salzwasser 2 Min. ziehen lassen.

Herausnehmen, abtropfen lassen und in einer Pfanne mit heißem Öl oder Alsan von jeder Seite 1 Min. anbraten.

Tagliatelle mit Bohnen und Peperoni

Tagliatelle mit Bohnen und Peperoni

Rote Bohnen mit Chilis, Pesto und Kräutern mariniert und dazu frische, selbstgemachte Tagliatelle. Wer roten Bohnen nicht mag, sind natürlich austauschbar. Bei über 700 Bohnensorten gibt es ja wohl genug Auswahl, sollte für jeden etwas dabei sein. Die Nudeln muss man natürlich auch nicht selber machen. 😊

 

Zutaten

400 g Tagliatelle, im besten Fall selbstgemacht

1 Dose rote Bohnen

Peperoni, schärfe nach eigenem Geschmack

30 g Pinienkerne

2 frische Knoblauchzehen

1 Hand voll Basilikum

2 EL „Parmesan“ selbstgemacht

1 EL selbstgemachte Würze

Salz, Pfeffer

Olivenöl

frische Kräuter, gehackt

 

Zubereitung

Die Bohnen sehr gut abspülen und in eine passende Schüssel geben. Die Peperoni mundgerecht schneiden, mit den Kräutern und Bohnen vermischen.

Die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne rösten. Etwas abkühlen lassen und mit Knoblauch, Basilikum, „Parmesan“, Salz, Pfeffer, Würze und Olivenöl zu einem Pesto pürieren. Die Menge des Öls liegt in eurem Ermessen. Das Pesto in die Schüssel zu den Bohnen geben und gut verrühren. Zugedeckt ca. 60 Min. ziehen lassen.

Die Tagliatelle in reichlich Salzwasser al dente garen. Dabei 1 – 2 EL vom Nudelwasser unter die Bohnenmischung rühren. Diese auf einem Teller anrichten und die Nudeln oben aufsetzen. Evtl. noch mit ein paar Kräutern bestreut sofort servieren.

Süßkartoffel trifft Spinat

Ein Gericht das sich bei so wenig Zutaten fast schon von alleine erklärt. Süßkartoffel, Spinat und Mac Cheese „Käsesoße“ sind ein gutes Gespann. So ein Beutel frischer Spinat scheint auch ewig zu reichen. Zum Wegschmeißen zu schade. Daher mit einer übrig gebliebenen, leicht verschrumpelten Süßkartoffel vereint. Gegen meine sonstige Art wenig Würze dabei, die Mac Cheese „Käsesoße“ bringt genug davon mit.

Zutaten

1 große Süßkartoffel, in dünne Scheiben

1 große Zwiebel, in Scheiben

1 Handvoll frischer Spinat, grob gehackt

Muskat, frisch gerieben

2 EL getrocknete Kräuter

Öl, Salz, Pfeffer

Selbstgemachte Mac Cheese „Käsesoße“, Menge nach Geschmack

Optional: Mandeln, Cashewkerne, Pekannuss usw. gemahlen, Hefeflocken

 

Zubereitung

Eine passende Auflaufform oder Pfanne ein wenig mit Öl auspinseln. Die Kartoffelscheiben dachziegelartig darin auslegen. Dabei etwas am Rand hochlegen. Zwischen den Lagen salzen, pfeffern und mit Kräutern bestreuen. Noch ein wenig Öl darüber träufeln und im vorgeheiztem Backofen bei 200 Grad Umlauft höchstens 10 Min. backen.

In der Zeit die Zwiebeln anschwitzen. Den Spinat zugeben, unter Rühren etwas zusammenfallen lassen. Mit Salz, Pfeffer und reichlich Muskat würzen. Auf den Kartoffeln gleichmäßig verteilen. Die Mac Cheese Käsesoße mittig darüber gießen, mit gemahlenen Nüssen bestreuen. Je nach Dicke der Süßkartoffelscheiben nochmal bei 200 Grad für 10 – 15 Min. überbacken. Entsprechend halbieren oder vierteln und anrichten.